Zentrum für
Ordnung und Governance
in Osteuropa, Russland und Zentralasien
Das Zentrum für Ordnung und Governance in Osteuropa, Russland und Zentralasien prägt maßgeblich die Debatten zu Russlands Krieg gegen die Ukraine, innenpolitischen Entwicklungen in beiden Ländern sowie der Zukunft der europäischen Sicherheitsordnung. Die Strategiegruppe Russland untersucht in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt und dem Bundestag, wie die russische Kosten-Nutzen-Kalkulation in diesem Krieg beeinflusst werden kann. Die Strategiegruppe Europäische Zeitenwende, unterstützt von der Stiftung Mercator, hat umfassende Vorschläge für eine Stärkung der europäischen Säule der NATO vorgelegt. Hierfür wurde eng mit Fachleuten und Stakeholdern aus den nordischen, baltischen, ost- und südosteuropäischen Staaten gearbeitet. Im Rahmen einer Konferenz in Chisinau und einer daraus folgenden Publikation wurde die russische hybride Kriegsführung in Europas östlicher Nachbarschaft untersucht. Dabei ging es auch darum, was Europa aus den Erfahrungen dieser Länder über den Umgang mit Russlands Einflussnahme lernen kann. Ein weiterer Schwerpunkt des Zentrums liegt auf der Nachbarschafts- und Erweiterungspolitik der EU. So wurde der Europäische Auswärtige Dienst bei der Entwicklung der neuen Schwarzmeerstrategie maßgeblich unterstützt. Außerdem wurden mit der Europäischen Kommission Veranstaltungen zu Transport- und Transit-Konnektivität organisiert. Im Oktober 2025 realisierte das Zentrum zu diesem Thema eine Stakeholder- und Expertenkonferenz mit Delegierten der EU und Zentralasiens in Usbekistan. Das Zentrum arbeitet mit den relevanten europäischen Organisationen aus Zivilgesellschaft, Politik sowie mit Unternehmen zu digitaler Souveränität und autoritärer Normensetzung. Weiterhin gab es hochkarätige Veranstaltungen unter anderem mit dem armenischen Premierminister Nikol Pashinyan und der Kommissarin für Erweiterung und Europäische Nachbarschaftspolitik, Marta Kos.







