Karl Kaiser Forum
Für strategische fragen
Vorausdenken statt Reagieren: Das von Dr. Jan Stöckmann geleitete Karl Kaiser Forum bringt Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. Es ermöglicht fachübergreifende Diskussionen, und liefert Analysen und konkrete Empfehlungen, um deutsche Außenpolitik strategisch zu gestalten. Mit seinem Namen steht es für das Wirken Prof. Dr. Dr. h.c. Karl Kaisers (Direktor der DGAP von 1973 bis 2003) als einem bis heute herausragenen außenpolitischen Vordenker und Brückenbauer.
Im November 2025 kamen die Mitglieder des Forums erstmals zusammen. Den Co-Vorsitz haben Dr. Kristina Eichhorst (Mercedes-Benz) und Jakob von Weizsäcker (Minister der Finanzen und für Wissenschaft, Saarland) übernommen. Unter den Mitgliedern der Kerngruppe sind unter anderem Staatsministerin Serap Güler, Generalleutnant a.D. Joachim von Sandrart sowie aus den Reihen der DGAP Dr. Kira Vinke und Thomas Kleine-Brockhoff.
Die Mitglieder der Gruppe wählen ihre Schwerpunkte selbst und ziehen themen-
abhängig weitere Fachexpertise hinzu. Aus dieser Arbeit gehen Publikationen und Veranstaltungen hervor, die drängende Fragen deutscher Außenpolitik adressieren. Dabei orientiert sich die Arbeit des Forums an aktuellen Entwicklungen und ist nicht auf bestimmte Produkte oder Fristen festgelegt.
Als erstes Thema hat die Gruppe „Hybride Verteidigung“ identifiziert und ein Konzept zur Abwehr hybrider Angriffe gegen Deutschland erarbeitet, das bei der offiziellen Eröffnung des Forums Anfang Juli 2026 vorgestellt werden wird. Kernthese: Deutschland muss vorausschauend handeln, um hybride Angriffe wirksamer abzuwehren und abzuschrecken. Angriffe tatenlos hinzunehmen, lädt zu weiteren Angriffen ein, und auch der Aufbau von Resilienz wird allein nicht ausreichen. Weitere Papiere zu den Themen „Neue Allianzen“ und „Technologieführerschaft“ sind in Vorbereitung.
Gefördert wird die Aufbauphase des Karl Kaiser Forums durch Privatspenden. Für die weitere Entwicklung ist das Karl Kaiser Forum offen für Partnerschaften und Zuwendungen.

